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Kaisergrab

Die Grabplatte des Kaisergrabs

Der Bistumsgründer Heinrich II., gestorben 1024, ist im Jahr 1146 als einziger deutscher Kaiser heiliggesprochen worden. Kaiserin Kunigunde, gestorben 1033, wurde im Jahr 1200 heiliggesprochen.

Nachdem beide erst getrennt in der Mitte der Kirche begraben worden waren, wurden sie dort nach ihren Heiligsprechungen erhoben bestattet. Ihre Grabmäler löste das gemeinsame Hochgrab ab, das zum Ostchor versetzt worden ist. Beider Hochgrab, begonnen 1499, vollendet 1513, wurde unter Tilman Riemenschneider geschaffen. Die Deckplatte des Grabes zeigt das kinderlos gebliebene Ehepaar. Der Sarkophag besteht aus Juramarmor. Seine Seiten sind mit Legenden versehen, die sich um die Heiligen bildeten. Eine der bekanntesten Legende ist die Seelenwägung des Kaisers.

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