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Übersicht

Der Bischofsstuhl des Bamberger Erzbischofs befindet sich mitten im Westchor zwischen dem Chorgestühl des Domkapitels. Die Kathedra ist dem Bischof einer Diözese vorbehalten. Dort steht er dem Gottesdienst vor und verkündet das Evangelium. Die Bamberger Kathedra ist 1904 für Erzbischof Josef von Schork geschaffen worden.

Mit der Gründung des Bistums Bamberg am 6. Mai 1007 durch Kaiser Heinrich II. wurde noch am selben Tag Eberhard, der Kanzler Heinrichs II., vom Mainzer Erzbischof Willigis zum ersten Bischof von Bamberg geweiht. Sein unmittelbarer Nachfolger Suitger bestieg 1046 als Papst Clemens II. den Stuhl Petri. Der achte Bischof von Bamberg war Otto I., gilt als der Apostel der Pommern und wurde 1189 heilig gesprochen.

Seit der Amtszeit von Johann Gottfried I. von Aschhausen, dem 48. Bischof Bambergs, Anfang des 17. Jahrhunderts, waren die Bischöfe von Bamberg oftmals zugleich Bischöfe von Würzburg. Von nun an nannten sie sich auch "Fürstbischof".

Im  Rahmen der Säkularisation verloren die Bamberger Bischöfe alle weltliche Herrschaftsansprüche, behielten jedoch ihr geistliches Amt. Mit der Errichtung der beiden bayerischen Kirchenprovinzen durch das bayerische Konkordat wurde der Bischof von Bamberg zum Erzbischof der nordbayerischen Kirchenprovinz ernannt. Damit wa rJoseph von Stubenberg, der 63. Bamberger Bischof, der erster Erzbischof von Bamberg. Unser amtierende Erzbischof Dr. Ludwig Schick ist der 75. Bischof von Bamberg.

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