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Apsisgemälde

Seit der Purifizierung im 19. Jahrhundert befand sich der Hauptaltar im Ostchor. Da dieser um einiges höher liegt als das Mittelschiff, konnten die Gläubigen der Messe kaum folgen. Um das liturgische Zentrum des Doms wenigstens optisch zu betonen, wurde eine Ausgestaltung der Apsiswölbung mittels eines Mosaiks nach dem Vorbild von Ravenna erörtert. Doch bevorzugte man schließlich ein Fresko, das vom Münchner Akademieprofessors Karl Capar bis März 1928 angefertigt wurde. Es zeigt mittig Christus in der Mandorla, über sich die Hand Gottes, umgeben von den beiden Dompatronen sowie vier geflügelte Evangelistensymbole und zwei zu seinen Füßen an einer Quelle trinkende Rehe.

Das Thema ist nach alten Vorstellungen, aber in modernen stilistischen Formen geschaffen worden. Es ist ein wichtiges Kunstwerk, dessen Anbringung im Apsisgewölbe weit über Bamberg hinaus Aufsehen erregt hat.