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Altarinsel

Schon der erste Bamberger Dom hatte acht Altäre. Während der Purifizierung wurden sieben neuromanische Altäre aufgestellt, von denen einige noch erhalten sind. Seit der liturgischen Neuordnung nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil dienen diese Nebenaltäre nur noch teilweise der Eucharistie.

Bis zum Jahr 1969 war der Georgsaltar im Ostchor der Hauptaltar. Er ist der einzige Altar, der von der neuromanischen Ausstattung unverändert erhalten geblieben ist.

Aus den Beschlüssen des Zweiten Vatikanischen Konzils ergab sich, dass die Messe nur noch an einem einzigen Altar, dem so genannten Volksaltar, gefeiert werden solle. Der Altar sollte die Mitte sein, die im Blick aller Gottesdienstbesucher sein sollte. Aus diesem Grund wurde in den 1970er Jahren die Altar-Insel vor dem Westchor geschaffen.

Der Münchner Akademieprofessor Klaus Backmund erhielt den künstlerischen Auftrag zur Gestaltung von Altar, Altarkreuz , Ambo und Brüstungsgeländer. 1974 wurde der neue Altar aufgestellt und am 6. Mai 1975 konsekriert.
Auf einem Sandsteinsockel ruht eine auf den vier Seiten vorkragende quadratische Mensa mit  insgesamt zehn Bronztafeln, die das Leben und Wirken Christi zum Inhalt haben bzw. das Amtswappen des damals amtierenden Erzbischof DDr. Joseph Schneider mit seinem Wahlspruch ("In Spe fortitudo nostra"; In der Hoffnung liegt die Stärke) .