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Die Masken des Bamberger Doms - was soll das sein?

Maske an der Sakristeitüre

Im Bamberger Dom finden sich Architekturelemente, die meist fratzenhafte Gesichter darstellen, immer wieder mit aufwendigem Floralwerk versehen und Zunge bleckend, mitunter Tier- bzw. Phantasiegesichter. Angebracht sind diese Objekte etwa an Konsolen, im Chorgestühl, Säulenbasen, am Gewölbe, an Portalen usw.
In unmittelbarer Nähe zur bekanntesten Bamberger Maske, der Blattmaske am Bamberger Reiter, befinden sich im Bereich des Domberg zahlreiche weitere Beispiele von Masken. Daher bezieht diese Führung entsprechend andere Gebäude mit ein, wie z.B. die Alte Hofhaltung, die Neue Residenz, das Diözesanmuseum usw.

Trotz der unbeantworteten Frage, was denn diese „Masken“ nun eigentlich sein sollen, bietet die Führung eine anschauliche Zeitreise durch mehrere Jahrtausend Kulturgeschichte an, Es werden die Ursprünge, Kontinuitäten, Brüche und überraschende Wandlungen der abendländischen Mentalität zutage gefördert. Diese tragen letztlich zu einer äußerst interessanten wie unterhaltsamen Klärung unseres Themas bei.

Dauer
1 Stunde

Preis
80,- € / maximal 20 Personen pro Gruppe